Ein weiteres Self-Hosting-Experiment hat zu zwei neuen Diensten in meinem Docker-Zoo geführt...
Flat Notes ist eine Notiz-App (eine Web-App, um genau zu sein), die schlank und ohne Datenbank daherkommt. Die Oberfläche ist schön aufgeräumt und beim Erstellen und Darstellen der Notizen wird komplett auf Markdown gesetzt.
Navidrome ist eine Lösung zum Musik streamen - Damit kann man auf die eigene Musiksammlung von jedem Webbrowser oder Mobilgerät zugreifen. Die Werbung behauptet, dass damit auch on-the-fly Transcoding möglich ist - das habe ich allerdings nicht ausprobiert.
Was ich jedoch probiert habe ist, die ebenfalls in der Werbung erwähnte subsonic-API mit Mobil-Apps auf Android zu nutzen. Ich habe mehrere Anwendungen getestet und nachdem ich von Substreamer und Amcfy Music enttäuscht wurde (bei dem einen konnte ich nur Titel eines Albums in zufälliger Reihenfolge abspielen, nicht jedoch zufällige Titel Album-übergreifend und der andere schaffte es schon nicht, sich am Server anzumelden) habe ich Symfonium installiert, das alle meine Wünsche erfüllt.
Es sei vielleicht noch ein Wort zur Infrastruktur verloren: Meine Medienbibliothek liegt auf einem Haufen rotierendem Rost, der wiederum durch ein Software-Raid Level 5 und LVM irgendwie zu einem Dateisystem wird. Diese und andere Daten, die dort untergebracht sind werden normalerweise Clienten mittels sshfs und fuse zur Verfügung gestellt. Für dieses Experiment habe ich ein CIFS-Share hinzugefügt, das anonym read-only von jedermann gemounted werden darf und dieses Share dann wiederum in der fstab meines dazu benutzten Docker-Servers auf einem Fujitsu Futro automatisch beim Start gemounted. Dieses Verzeichnis reiche ich dann als Volume in den Navidrome-Container hinein.
Der Docker-Server läuft durch, das Rost-Ungetüm wird immer mal wieder runtergefahren. Linux ist flexibel genug, dass der Mount dennoch weiter funktioniert, sobald das Raid wieder verfügbar ist. Alles in allem also eine sehr robuste und dennoch Strom sparende Variante.
Beide Dienste wurden natürlich wieder hinter einer TraefikV2-Instanz als HTTPS-Terminator platziert.
Keycloak, OTP, FIDO
11.06.2021
Ich berichtete neulich über die Installation und erste Tests von Keycloak. Nun bin ich tiefer eingetaucht und habe die diversen Möglichkeiten untersucht, die Authentifizierung mittels zweiten Faktors sicherer zu machen.
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In meinem letzten Artikel zum Thema dWb+ beschrieb ich ein neues Feature der Lösung - nunmehr wende ich mich einer wichtigen nichtfunktionalen Anforderung zu
WeiterlesenNach meinen Erfolgen mit einem TPM in der Version 1.2 zur Absicherung von SSH-Verbindungen wollte ich versuchen, seine Funktionalität in Java-Anwendungen zu integrieren...
Weiterlesenletzten losen Zusammenstellung (für mich) interessanter Links aus den Tiefen des Internet von 2026 folgt hier gleich die nächste:
WeiterlesenManche nennen es Blog, manche Web-Seite - ich schreibe hier hin und wieder über meine Erlebnisse, Rückschläge und Erleuchtungen bei meinen Hobbies.
Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muss damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...
PS: Meine öffentlichen Codeberg-Repositories findet man hier.