Im vorangegangenen Artikel beschrieb ich, wie man mit einigen Bash-Skripten die Grundlagen für ein relativ komplexes Netzwerklabor basierend auf LXC schaffen kann. Hier möchte ich darauf aufbauend beschreiben, wie man exemplarisch die damit erstellten Subnetze mittels VPNs verbinden kann.
Es soll nun darum gehen, die beiden getrennten Netzwerke (die Güte ihrer Verbindung zum ISP-Netz istüber ein "intelligentes" Netzwerkkabel steuerbar) durch ein Site-to-Site-VPN zu verbinden.
Name = intnet1
ConnectTo = intnet2
Host hosts/intnet1
Address = 10.100.0.1
Subnet = 172.16.0.1/32
Subnet = 10.100.1.0/24
-----BEGIN RSA PUBLIC KEY-----
...
-----END RSA PUBLIC KEY-----
Host hosts/intnet2
Address = 10.100.0.2
Subnet = 172.16.0.2/32
Subnet = 10.100.2.0/24
-----BEGIN RSA PUBLIC KEY-----
...
-----END RSA PUBLIC KEY-----
Skript tinc.up
#!/bin/bash
ip link set $INTERFACE up
ip addr add 172.16.0.1/24 dev $INTERFACE
ip route add 10.100.1.0/24 dev $INTERFACE # intnet1
ip route add 10.100.2.0/24 dev $INTERFACE # intnet2
Damit funktionierte aber das VPN leider noch nicht, da es das benötigte Device innerhalb meiner LXC-Container nicht gab.
...
lxc.autodev = 1
lxc.hook.autodev = /var/lib/lxc/router1/autodev
lxc.pty.max = 1024
lxc.cgroup.devices.allow = c 10:200 rwm
Die in der Konfiguration referenzierte Datei /var/lib/lxc/router1/autodev
#!/bin/bash
cd ${LXC_ROOTFS_MOUNT}/dev
mkdir net
mknod net/tun c 10 200
chmod 0666 net/tun
Damit konnte ich den VPN-Tunnel aufbauen und per IP-Adresse auf Rechner im jeweils anderen Subnetz zugreifen.
interface=firma
Anschließend musste noch der Nameserver für die jeweils andere Domain bekannt gemacht werden:
server=/intnet1.lab/172.16.0.1
Ich habe die Quellen, aus denen ich diese Informationen zusammengetragen habe unten als Link-Sammlung angehängt
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Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muss damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...
PS: Meine öffentlichen Codeberg-Repositories findet man hier.