EBMap4D Bitmap-Layer

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11.07.2013

Die Geo-Anwendung EBGeo4D wurde um einige Features erweitert: es existiert jetzt die Möglichkeit, nicht mehr wie früher Layer an- und abzuschalten, sondern man kann ihre Deckkraft stufenlos einstellen. Außerdem beherrscht die Anwendung jetzt den Umgang mit Bitmap-Layern.

EBMap4D Diese Anwendung, deren Ursprünge noch in der alten Firma liegen, erhielt kürzlich zwei Verbesserungen, die ich hier kurz vorstellen möchte. Dazu kurz ein kleiner Exkurs: Man begegnet hin und wieder Webseiten, die Openstreetmap-Karten mit Hillshading veredeln. Dabei handelt es sich letztlich um etwas ähnliches, das ich bei der Vorschau in meinem Landschaftsgenerator auch einsetze: es wird eine virtuelle Lichtquelle definiert und anschließend der lokale Gradient in den Karten bestimmt und abhängig vom Winkel zwischen dem einfallenden Licht und dem Normalenvektor an dieser Stelle die Farbe entweder aufgehellt oder abgedunkelt.

Meist passiert das bei den Webseiten zum Wandern oder Radfahren bereits in den Tiles: Das Hillshading kann nicht mehr einfach an- und abgeschaltet werden. Ich hatte mir als Ziel gesetzt, dies anders zu machen: Ich wollte das Hillshading in einen eigenen Layer packen, der dann nach Belieben zuschaltbar sein sollte. Das bedeutete, die Anwendung musste dafür fit gemacht werden, neben den bisher bereits unterstützten vektorbasierten Layern auch Bitmap-Layer zu unterstützen. Während der Implementierung wurde klar, daß das An- und Abschalten von Layern nicht ausreicht: Daher wurde die Anwendung dahingehend erweitert, daß die Deckkraft jedes einzelnen Layers nun stufenlos zwischen 0 und 100% geregelt werden kann.

Damit ergibt sich dann die Möglichkeit, das Hillshading genau so stark in die Karte zu integrieren, wie es den Präferenzen des Betrachters entspricht:

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