Ein Tip für Fröbelsternbastler und im Speziellen für solche, die es noch werden möchten...
Fröbelsterne kann man relativ einfach falten - allerdings braucht man dafür sehr lange, dünne Streifen Papier als Ausgangsmaterial. Solche gibt es zu kaufen. Manchmal ist es aber so, daß man nach dem Falten des Fröbelsterns feststellt, daß die Enden, die man abschneiden muß, so lang sind, daß man beim Denken an den bezahlten Preis das Abschneiden fast nicht übers Herz bringt.
Ich habe beim diesjährigen Bastelmaterialkauf eine Variante solchen Papiers entdeckt, bei dem man nur zwei Streifen für einen Stern benötigt. Ich muss hier ausdrücklich darauf hinweisen, daß ich weder Kontakte zu der Herstellerfirma pflege, noch gar von dieser Firma in irgendeiner Weise materiell unterstützt werde. Wenn man also zwei Streifen dieser Marke benutzt und diese halbiert, kann man aus den vier resultierenden Stücken tatsächlich einen Stern anfertigen - wie die Abbildungen weiter unten zeigen. In diesem Fall muß man beim Abschneiden der 8 Enden eigentlich nie mehr als höchstens 2 cm entfernen. Das Material, von dem ich spreche, wird von der Buntpapierfabrik Ludwig Bähr hergestellt und unter dem Namen Ursus vertrieben: eine Packung enthält 144 Streifen der Breite 1,5 cm und - was das Ganze für Anfänger interessanter macht - eine ausführliche, bunte Anleitung zur Herstellung eines 2D-Fröbelsterns (3D Fröbelsterne kriejen wir später...).
Dieses Jahr habe ich mich endlich dazu durchgerungen, auszuprobieren, was mir verlässliche Quellen zum Thema "Üben von Fröbelsternen" berichtet haben. Weil sich in der DDR das Thema des "Mir hatten doch nüscht!" durch alle Lebensbereiche zog, musste man auch in der Ausbildung von Erziehern kreativ werden: Wenn es ans Basteln ging, musste das Ausgangsmaterial irgendwoher kommen. Früher gab es statt der heute üblichen Laserdrucker mit ihren mundgerechten hochweißen abgepackten A4-Blättern sogenanntes Endlospapier. Das bestand aus einer langen Papierbahn, in der in regelmäßigen Abständen Perforationen angebracht waren - trennte man das Papier dort, erhielt man nach dem Ausdrucken ebenfalls A4-Seiten. Da die Druckwerke damals noch nicht so ausgereift waren, war links und rechts des Papierbandes ein Bereich mit einer durchgängigen Lochung: diese sorgte dafür, daß das Papier zuverlässig vorgeschoben wurde, wenn eine neue Zeile beim Ausdruck angefangen werden musste - in die Löcher fassten Stifte einer Walze, die durch ihre Drehung für den beschriebenen Vorschub sorgte. Diese Lochungen waren ebenfalls durch eine Perforation nach dem Ausdruck abtrennbar.
Ich habe noch heute einen Stapel solchen Papiers bei mir als Schreib- und Konzeptpapier im Einsatz. Eine der Abbildungen unten zeigt, was herauskommt, wenn man aus den Streifen mit den Lochungen versucht, einen Fröbelstern zu basteln...
Papers Februar 2021
25.02.2021
Auch wenn der Februar noch nicht ganz um ist haben sich bereits wieder - wie schon im Januar - vier Papers angefunden die ich hier kurz vorstellen möchte.
WeiterlesenAndroid Basteln C und C++ Chaos Datenbanken Docker dWb+ ESP Wifi Garten Geo Go GUI Gui Hardware Hardware. Links Java Java. Komponenten Jupyter JupyterBinder Komponenten Links Linuc Linux Markdown Markup Music Numerik OpenSource PKI-X.509-CA Präsentationen Python QBrowser Rants Raspi Revisited Security Software-Test sQLshell TeleGrafana Verschiedenes Video Virtualisierung Windows Upcoming...
Asymmetrische KryptographieIch habe mich mit der Idee schon länger getragen: Nochmal einen Rundumschlag zu asymmetrischer Kryptographie zu machen. Dabei werde ich mich auf Demonstrationen der einzelnen Konzepte und Operationen mit Beispielcode konzentrieren und zu jedem der vorgestellten Konzepte mehr oder weniger ausführlich bezüglich der Einsatzszenarien und Vor- und Nachteile Stellung beziehen
WeiterlesenWie bereits angekündigt werde ich in den nächsten Wochen einige Aspekte asymmetrischer Kryptographie beschreiben. Der vorliegende Artikel erläutert nochmals eine Alternative zum klassischen Vertrauensmanagement und demonstriert die Implementierung in Java.
WeiterlesenIch habe bereits in früheren Artikeln beschrieben, wie ich mich stückweise von diversen Plugins für (Neo)Vim entwöhnt habe. Dieses Mal habe ich nicht etwa ein Plugin ersetzt, sondern mir in einem der benutzten Plugins fehlende Funktionalität erkämpft...
WeiterlesenManche nennen es Blog, manche Web-Seite - ich schreibe hier hin und wieder über meine Erlebnisse, Rückschläge und Erleuchtungen bei meinen Hobbies.
Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muss damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...
PS: Meine öffentlichen Codeberg-Repositories findet man hier.