Neue Möglichkeiten der Strukturierung

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06.05.2016

Zur Zeit noch nicht wirklich im Status einer Roadmap lege ich hier einige Überlegungen dar, die die Anwendung dWb+ und die Möglichkeiten, Workspaces zu strukturieren, betreffen.

Dataflow Workbench dWb+ Bisher existiert in der Anwendung dWb+ die Möglichkeit, Workspaces zu strukturieren, indem der Anwender Gruppen-Workspaces instantiiert, in denen dann Module platziert werden können - darunter natürlich auch andere Gruppen-Workspaces. Das erlaubt es, Workspaces top-down hierarchisch zu strukturieren.

Seitdem die Möglichkeit existiert, BeanContext-Services zu Workspaces hinzuzufügen, kann man mittels Gruppen-Workspaces auch eine Feature-Separierung erreichen: Solche Services stehen nur den Modulen zur Verfügung, die denselben Workspace bewohnen. Module, die in darin enthaltenen Gruppen-Workspaces wohnen, können darauf nicht zugreifen.

Eine weitere Möglichkeit, Workspaces zu gliedern sind Layer: Bisher wirken sie wie aus Graphikprogrammen gewohnt: Man kann die Sichtbarkeit eines Layers umschalten und alle ihm zugeordneten Module werden ebenfalls jeweils sichtbar oder unsichtbar.

Die Entscheidung, die ich jetzt treffen möchte ist, ob Layer zukünftig mehr sein sollen als nur Gruppierungselemente, die es erlauben, mehrere Module auf einmal sichtbar oder unsichtbar zu schalten? Eine Idee, die dabei zu Tage getreten ist, ist folgende: Jeder Layer hat eine konfigurierbare Option der Liste von Service-Interfaces entsprechend der Java Service Provider Infrastructure (SPI). Der Anwender kann auswählen, welche der Interfaces für diesen Layer aktiv sein sollen. Der Layer aktiviert dann die im Klassenpfad gefundenen Implementationen der aktiven Interfaces. Diese Service-Implementationen arbeiten nur mit den Modulen des betreffenden Layers zusammen. Man könnte diesen Mechanismus natürlich einfach in die Workspaces bzw. Gruppen-Workspaces einbauen und die Layer so einfach und "dumm" lassen, wie sie im Moment sind.

Ein weiterer Weg wäre der Wechsel weg von den generischen Layern hin zu spezialisierten - in diesem Fall müsste der Anwender beim Anlegen eines neuen Layers gleichzeitig nicht nur den Namen angebnen, sondern auch den Typ bestimmen.

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