Ich habe neulich drei Stunden meines Lebens verschwendet weil ich unbedingt die neueste Version der HTTPCore5 Library von Apache einsetzen wollte.
Ich wollte einen sehr kleinen HTTP-Server als Applikations-Proxy oder Wrapper erstellen. Ich schaute mich einige Zeit um und fand schließlich HttpCore5 von Apache mit Beispielcode für einen kleinen HTTP-Server - genau was ich wollte.
also setzte ich ein kleines Maven-Projekt auf, implementierte den Server (eine Klasse) und den simplen Handler (eine weitere Klasse), sorgte dafür, dass daraus ein self-contained JAR wurde, startete es, testete alles (es funktionierte wunderbar) und schrieb noch ein Dockerfile und eine docker-compose.yml - denn ich wollte den kleinen Server in meinem Docker-Zoo betreiben wollte.
Wer beschreibt mein Erstaunen, als der Server nicht funktionierte. Mehr noch - er funktionierte auf sonderbare Art nicht: ich erhielt als Rückgabewert den HTTP-Code 421 - etwas, was ich vorher noch nie gesehen hatte.
Dann begannen die open beschriebenen 3 Stunden Fehlersuche: Port ändern funktionierte nicht, Port-Mapping in der docker-compose.yml brachte nichts, es war auch egal, ob ich versuchte, direkt auf den Server zuzugreifen oder über Traefikv2 als reverse Proxy - nichts half!
An diesem Punkt beschlich mich langsam der Verdacht, dass die 412 nicht von Docker kam, sondern von der Apache Implementierung des Servers. Als ich gar nicht mehr weiterkam, unterbrach ich die Arbeiten zunächst und am nächsten Morgen (ein Sonntag) entschloss ich mich, die Implementierung auf die virhergehende Major-Number 4 umzustellen.
Implementierung, standalone-JAR, Test - alles wieder erfolgreich. Deployment auf Docker - erfolgreich!
Nanu - mein Verdacht, dass die Version-5-Implementierung des Apache HTTP-Servers irgendetwas tut, das sich mit Docker nicht verträgt kann als bewiesen gelten.
An diesem Punkt angelangt war ich aber so wütend und gleichzeitig platt, dass ich die Ursache nicht weiter untersucht habe - ich habe bisher noch nicht einmal ein Ticket dazu eingestellt...
Traceroute Visualisierung mittels GeoJSON
29.05.2021
Dieses Wochenende war es wieder einmal an der Zeit für ein Kaninchenbau-Projekt. Es gibt inzwischen einige kostenlose Geolocation-APIs im Netz und ich wurde - durch das Internet - auf die Idee gebracht, das Ergebnis eines Aufrufs von traceroute auf einer Landkarte zu visualisieren
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Es geht hier speziell um das Modell s920. Bei Recherchen zu meinen letzten Experimenten hatte ich auch realisiert, dass ich einen solchen Thin Client mit montiertem TPM besitze - das musste natürlich ausprobiert werden!
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Asymmetrische KryptographieIch habe mich mit der Idee schon länger getragen: Nochmal einen Rundumschlag zu asymmetrischer Kryptographie zu machen. Dabei werde ich mich auf Demonstrationen der einzelnen Konzepte und Operationen mit Beispielcode konzentrieren und zu jedem der vorgestellten Konzepte mehr oder weniger ausführlich bezüglich der Einsatzszenarien und Vor- und Nachteile Stellung beziehen
WeiterlesenManche nennen es Blog, manche Web-Seite - ich schreibe hier hin und wieder über meine Erlebnisse, Rückschläge und Erleuchtungen bei meinen Hobbies.
Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muss damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...
PS: Meine öffentlichen Codeberg-Repositories findet man hier.