Ich habe bereits früher über Erweiterungen der Java2D-API berichtet - hier nun ein Update mit meiner Interpretation der Turtle-Graphik mit frischen Features!
Ich kam auf die Idee auf allerlei Umwegen - anfangs hatte ich Turtle noch gar nicht auf dem Schirm. Ich stieß bereits vor einiger Zeit über die ISO 7010 und überlegte, ob man nicht selbst einige der - oder ähnliche - Schilder und Zeichen erzeugen könnte, die Etsy scheinbar überschwemmen.
Dafür tauchte ich etwas tiefer ein und entdeckte ISO 3864, ANSI Z535, eine Zusammenfassung zu Hazard Symbols, die GHS hazard pictograms, die Directive 67/548/EEC, das Workplace Hazardous Materials Information System und allgemeine Hinweise zur Gestaltung solcher Zeichen und Symbole in der schon erwähnten ANSI Z535 und der OSHA/ANSI Z35.1
All das sorgt für einen reichen Fundus an bereits existierenden SVG Vorbildern, aus denen man per Kombination entsprechende Symbole erzeugen kann (Aber immer die entsprechenden Lizenzen beachten!!)
Das wiederum brachte mich auf die Frage, ob es denn irgendwie möglich wäre, SVG-Graphiken in einem Java2D-Graphikkontext zu rendern und den Inhalt dessen dann wieder als SVG abzuspeichern, ohne dass die Qualität darunter leidet. Die finale Antwort auf diese Frage kenne ich noch nicht, habe aber große Hoffnungen...
An dieser Stelle wurde ich wieder abgelenkt und begann, über meine erste Version der Turtle-Implementierung nachzudenken.
Zunächst überlegte und implementierte ich eine Möglichkeit, nicht nur gerade Linien zu zeichnen, sondern vom aktuellen Punkt aus Kreisbögen eines beliebigen Radius und Öffnungswinkel zu schlagen und am Ende eines solchen Kreisbogens in Richtung der Tangente weiterzuzeichnen. Das Ergebnis der Implementierung ist in dem Screenshot hier zu sehen:
Turtle-Graphik mit Kreisbögen variablen Radius' und Öffnungswinkels
An dieser Stelle wurde ich wieder von einer Idee heimgesucht: Bisher war meine Implementierung lediglich für das direkte Rendern in einen Graphikkontext geeignet. Ich überlegte aber, dass es eigentlich eine logische Weiterentwicklung wäre, diese Funktionalität benutzen zu können, um beliebige Glyphen definieren und dann als GeneralPath verwenden zu können - quasi als Stempel. Auch diese Implementierung habe ich erfolgreich abgeschlossen.
Keycloak und LDAP
11.07.2021
Nachdem ich neulich bereits über die erfolgreiche Kopplung zwischen Keycloak und LDAP berichtete, bin ich noch einige Schritte weitergegangen...
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Ich habe bereits vor einiger Zeit eine Möglichkeit präsentiert, SBOMs aus alten Java-Projekten zu erstellen. Ich bin neulich einer speziellen Form von Java-Projekten begegnet, die mich dazu bewogen hat, mich auch hierfür an der (nachträglichen) Erstellung einer SBOM zu versuchen...
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WeiterlesenManche nennen es Blog, manche Web-Seite - ich schreibe hier hin und wieder über meine Erlebnisse, Rückschläge und Erleuchtungen bei meinen Hobbies.
Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muss damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...
PS: Meine öffentlichen Codeberg-Repositories findet man hier.