Schon in der Zeit, in der dWb+ und der Aviator in meiner ehemaligen Firma entwickelt wurden, war ich nicht ganz zufrieden mit der Umsetzung des Konzeptes "Rapid" Prototyping. Nach reiflicher Überlegung wird mittels BeanShell nachgebessert
Bisher war die Anwendung dWb+ zwar auch schon in Richtung Rapid Prototyping getrimmt. Aber schließlich heißt Rapid schnell - und dieser Aspekt war noch verbesserungswürdig: Die Module mussten noch immer kompiliert und wieder eingespielt werden.
Mit BeanShell-Klassen lässt sich das abändern: Man kann ganz normale Java-Klassen in BeanShell integrieren: Diese können als Quelltext von BeanShell geparst werden. BeanShell wandelt diese Quelltexte dann - ohne Kompilieren! - in Klassen um, die innerhalb von Java-Anwendungen benutzt werden können. Das i-Tüpfelchen: Man kann die Klassen einfach neu laden; Anschließen instantiierte Instanzen der Klassen benutzen dann die neuen Definitionen.
Damit werden wesentlich kürzere Turn-Around-Zyklen möglich. Ein nützlicher Punkt ist zudem, daß die Klassen, die als BeanShell-Module in der angegebenen Art entwickelt wurden, nach der Fertigstellung ohne Änderungen kompiliert werden und anschließend als normale Module benutzt werden können.
Der einzige Wermutstropfen ist zur Zeit noch die Serialisierung von und nach XML: Dieser Mechanismus ist die Grundlage für Laden und Speichern von Workspaces, wie auch von Copy und Paste und Refactoring. Versucht man die BeanShell-Module mittels XMLEncoder zu serialisieren, kommt es zu Fehlern, wenn die Klassendefinition aktualisiert wurde und Instanzen serialisiert werden sollen, die aus zwei verschiedenen Versionen der Klassendefinition entstanden sind. Aktuell werdne Untersuchungen durchgeführt, ob man diesen Mechanismus so erweitern/anpassen kann, daß die Serialisierung auch in diesem Fall funktioniert. Bis zur Lösung wird das Problem so umgangen, daß vor der Serialisierung nach XML Modulinstanzen gesucht werden, die aus veralteten Klassendefinitionen hervorgegangen sind, und diese durch die neuen ersetzt werden.
22.11.2014
Das Werkzeug dWb+ war und ist eine Lösung für den Bereich Rapid Prototyping. Bereits in der aktuell verfügbaren Ausbaustufe ist eine schnelle Änderung bestehender Workflows durch die lose Kopplung der als Verarbeitungseinheiten eingesetzten Module gegeben. Neue Techniken senken die Turnaround-Zeiten weiter.
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Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muss damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...
PS: Meine öffentlichen Codeberg-Repositories findet man hier.