Ich hatte neulich mal eine Idee für ein Buchprojekt - und plötzlich und nur kurz danach hatte ich eine weitere. Da ich die erste schon nicht für mich behalten konnte, skizziere ich auch die neue hier...
Grundlage für diese Idee ist die Miniserie Ascension (IMDB) gewesen, die sich mit der Reise eines Generationenschiffs beschäftigt. In diesem Zusammenhang - und sicher auch wegen meiner langjährigen Leserschaft von Science Fiction und Perry Rhodan sind mir einige Fragen zu diesem Thema eingefallen, aus deren Diskussion sich vielleicht doch ein interessanter Stoff für eine Erzählung machen lassen müsste...
Was passiert in einem Generationenschiff, wenn die Grundpopulation zu klein ist? Welches ist die Größe, ab der eine Gesellschaft Fortschritte machen kann - sowohl von den Ressourcen her gesehen, als auch von der Anzahl der Individuen in einer Generation? Ab einer bestimmten Anzahl Andividuen wird es immer jemanden geben, der Arzt werden will, und unter denen, auf die dies zutrifft, auch einen, der Talent dazu hat.
Die Ausbildung von Ärzten findet heut im Anatomiesaal an echten Leichen statt - wenn nicht genug Individuen da sind, könnte es hier einen Engpass geben. Die Ausbildung von Ingenieuren findet an Anlagen statt, die zur Ausbildung da sind - man wird die Ausbildung nicht an Anlagen vollziehen wollen, deren Ausfall fatal wäre. Man müsste also auf einem Generationenschiff Raum und Ressourcen nur zur Ausbildung der nächsten Generation vorsehen - ein nicht unwesentlicher Kostenfaktor.
Was geschieht mit einer Population auf so einem Schiff, wenn man sich weiterentwickelt: man kann nicht zusätzlichen Raum schaffen - wenn also die Nahrungsproduktion effizienter wird und man mehr Menschen versorgen könnte - was tun damit? Sollen die vorhandenen Individuen mehr fressen? Soll man das überzählige Material aus dem Raumschiff werfen - damit beraubt man aber den geschlossenen Kreislauf wichtiger Ressourcen.
Was tun, wenn die Energiegewinnung effizienter werden kann und man nichts hat, mit dem man sie verbrauchen könnte? Werden Menschen antriebslos, weil sie nichts haben, das sie belohnen würde? Kommen am Ziel des Schiffes nur lallende Idioten an?
Soll man auf maximale Automatisierung setzen? Dann werden die Menschen antriebslos und faul und kommen am Ziel als - siehe oben... Oder soll man auf Automatisierung weitgehend verzichten, damit die Menschen während der Reise etwas zu tun haben? Was aber passiert, wenn ein Mensch in einer wichtigen Funktion ausfällt - das gefährdet eventuell die ganze Reise?
18.06.2016
Nachdem ich hier bereits die eine oder andere Idee skizziert habe, die ich gerne in einem Buch diskutieren würde/diskutiert sähe, folgt hier noch eine weitere...
Ticketsysteme sind lebende Wesen
29.03.2020
Hier zunächst wieder eine Triggerwarnung: Dieser Artikel wird meine Meinung abbilden. es kann sein, dass sie dem einen oder anderen nicht gefällt - das ist mir aber egal. Und wenn hier irgendwelche Schneeflocken mitlesen, dann sind die selber schuld.
Weiterlesen...Android Basteln C und C++ Chaos Datenbanken Docker dWb+ ESP Wifi Garten Geo Go GUI Gui Hardware Java Jupyter JupyterBinder Komponenten Links Linux Markdown Markup Music Numerik OpenSource PKI-X.509-CA Präsentationen Python QBrowser Rants Raspi Revisited Security Software-Test sQLshell TeleGrafana Verschiedenes Video Virtualisierung Windows Upcoming...
Ich berichtete hier bereits über Experimente mit dem Clifford-Attractor, allerdings war ich noch Experimente unter geringfügig geänderten Parametern schuldig...
WeiterlesenEs wurde wieder einmal Zeit für ein neues Feature in meinem Static Site Generator mittels dessen ich ja auch meine Heimatseite im Zwischennetz gestalte und verwalte...
WeiterlesenEs kamen mehrere Faktoren zusammen: die Tatsache, dass ich nicht mehr ganz so kürzlich die 50 überschritten habe hatte ebenso darauf Einfluss wie das heutige trübe Wetter und auch der Fakt, dass ich bereits beinahe alle Wochenendpflichten erledigt habe. Der letzte Stein des Anstoßes war dann aber, dass sich heute zum 125. Mal der Geburtstag von Erich Fromm jährt.
WeiterlesenManche nennen es Blog, manche Web-Seite - ich schreibe hier hin und wieder über meine Erlebnisse, Rückschläge und Erleuchtungen bei meinen Hobbies.
Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muss damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...
PS: Meine öffentlichen Codeberg-Repositories findet man hier.