Ich habe hier vor kurzem bereits über die Integration von LDAP in die sQLshell berichtet. Diese wurde nun weiter verbessert.
Bisher konnte man in Verzeichnissen mittels SQL-Syntax suchen und - wenn die Abfragen keine leeren Ergebnisse ergaben - mit den Mitteln der sQLshell Auswertungen auf den gelieferten Ergebnissen anstellen - sie zum Beispiel der Reporting-Engine der sQLshell zuleiten.
Bisher war es nicht möglich, mit Tabellen zu arbeiten - die entsprechende Komponente der sQLshell blieb bei Verbindungen mit LDAP-Verzeichnissen bisher einfach leer. Ich habe bereits im vorhergehenden Artikel zu diesem Thema darüber geschrieben, dass die verwendeten Bibliotheken sehr alt sind. Sie werden schon seit geraumer Zeit nicht mehr gewartet - dennoch fand ich einen interessanten Aspektin der - ebenfalls veralteten - Dokumentation: Die Möglichkeit, durch Angabe von connection Properties Pseudo-Tabellen zu definieren. Das machte mich neugierig und ich versuchte mittels der Dokumentation diese Funktionalität selbst zu nutzen.
Das frustrierte mich sehr schnell, da zunächst einmal eine Property mehr für jede Tabelle definiert werden musste, als in der Dokumentation angegeben. Zu dieser Property konnte ich weder im Internet noch im Quelltext das erwartete Format noch dessen Bedeutung ermitteln. Das war zunächst auch gar nicht schlimm, da ich bereits bei dem Versuch, diese Properties anzugeben durch einen See an NullPointerExceptions waten musste.
Nachdem ich mich ein wenig abgekühlt hatte, forkte ich das ursprüngliche Repository und begann, an meinem Fork zu arbeiten:
Ich sorgte dafür, dass die ominöse fünfte Property in der Tabellendefinition optional ist - man muss sie nicht länger angeben. Weiterhin kümmerte ich mich um die vielen Exceptions, führte (Log4j-)Logging ein und sorgte dafür, dass die Tabellen überhaupt nutzbar wurden: in der Implementation von DatabaseMetaData gab die Methode getTables() nämlich immer null zurück - egal, wie viele Tabellen man über Verbindungsproperties definiert hatte.
Mit dem aktuellen Stand kann man Tabellen wie folgt definieren (das Properts addPattern ist das aktuell optionale und muss nicht gesetzt werden):
Konfiguration von "Tabellen" in LDAP-Verzeichnissen
Daraufhin entstehn zwei Tabellen, deren Inhalte man nun wie gewohnt durch Doppelklick einsehen kann (Ich benutze hier wieder das bereits bekannte Docker-Image zum Test):
Pseudo-"Tabellen" in LDAP-Verzeichnissen
Doch es ist nicht nur der Doppelklick - musste man sonst Abfragen zum Beispiel wie folgt formulieren:
§§SELECT dn, mail FROM subTreeScope;ou=people,dc=planetexpress,dc=com
genügt nun ein (vertrauteres)
§§SELECT dn, mail FROM PlanetExpressPeople
08.08.2021
Ähnlich LDAP wurde die sQLshell mit Unterstützung für ein weiteres System ausgestattet, das keine klassische relationale Datenbank ist:
Ticketsysteme sind lebende Wesen
29.03.2020
Hier zunächst wieder eine Triggerwarnung: Dieser Artikel wird meine Meinung abbilden. es kann sein, dass sie dem einen oder anderen nicht gefällt - das ist mir aber egal. Und wenn hier irgendwelche Schneeflocken mitlesen, dann sind die selber schuld.
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Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muss damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...
PS: Meine öffentlichen Codeberg-Repositories findet man hier.