Ich berichtete neulich über die Installation und erste Tests von Keycloak. Nun bin ich tiefer eingetaucht und habe die diversen Möglichkeiten untersucht, die Authentifizierung mittels zweiten Faktors sicherer zu machen.
Man kann den Nutzern beim ersten Login in Keycloak diverse Actions zuordnen, die sie durchführen müssen - dazu gehören so grundlegende Dinge, wie sich erst einmal ein sicheres Passwort zu geben (Keycloak unterstützt Password Policies) oder sein Profil zu vervollständigen.
Die Benutzung ist für Administrator wie Anwender gleichfalls einfach: Der Administrator muss nichts tun, als die entsprechende Aktion für das initiale Login festzulegen und der Anwender bekommt nach dem erstmaligen erfolgreichen Login eine Seite präsentiert, die einen QR-Code präsentiert, der mit einer passenden App auf einem Smartphone gescannt werden kann. Unter dem QR-Code wird beispielsweise Googles Authenticator-App genannt - es funktionieren aber zum Beispiel auch FreeOTP" oder die von Yubi angebotene Alternative, bei der man - sofern man im Besitz eines NFC-fähigen Yubi-Sticks ist - den Code mittels Berührung des sticks mit der Rückseite des Smartphones erzeugen kann. Prinzipiell ist jede App geeignet, die RFC 6238 implementiert.
Versucht ein Nutzer nach dem erstmaligen Login dann seinen Fido-Stick zu registrieren, erlebt er eine Überraschung - Es funktioniert nicht. Der Administrator muss nämlich eine weitere wichtige Konfiguration anpassen - ich gebe hier nur einen Screenshot meiner Installation wider - Menschen, die ebenfalls FIDO-Authentifizierung anbieten möchten, müssen ihre entsprechend anpassen:
Bildbeschreibung
Danach funktioniert die Registrierung von Keys und selbstverständlich auch die Anwendung wie sie von anderen Seiten, die FIDO unterstützten - wie zum Beispiel Github - bekannt ist. Ich habe meine Keycloak-Instanz inzwischen über HTTPS abgesichtert - die Terminierung übernimmt Traefik:
version: '3.1'
services:
keycloakserver:
image: quay.io/keycloak/keycloak:latest
container_name: keycloakserver
hostname: keycloakserver
# ports:
# - 18080:8080
restart: unless-stopped
env_file:
- environment.env
labels:
- "traefik.enable=true"
- "traefik.http.routers.keycloakserver.rule=Host(`keycloakserver.docker.lab`)"
- "traefik.http.services.keycloakserver.loadbalancer.server.port=8080"
- "traefik.docker.network=traefik_proxy"
- "traefik.http.routers.keycloakserver.tls=true"
depends_on:
- keycloakpostgres
networks:
- traefik_proxy
- default
keycloakpostgres:
image: postgres
container_name: keycloakpostgres
restart: unless-stopped
volumes:
- ./postgres-data:/var/lib/postgresql/data
env_file:
- postgres.env
networks:
- default
networks:
traefik_proxy:
external:
name: traefik_proxy
Styles für GeoJSON in EBMap4D
22.08.2021
Ich habe bereits darüber berichtet, dass EBMap4D jetzt über die Möglichkeit verfügt, beliebige GeoJSON-Layer darzustellen. Nun ist die Anwendung um die Möglichkeit erweitert worden, in diesen GeoJSON-Daten enthaltene Stilinformationen für die Darstellung zu nutzen.
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Ich schrieb vor einiger Zeit über die Visualisierung und Analyse von Abhängigkeiten in Linux-Distributionen, die auf Debian aufbauen. Damals habe ich noch behauptet, dass andere Distributionen, die zum Beispiel auf yum als Paketmanagement-Lösung setzen nur schwer in dieser Art und Weise analysierbar sind. Ich habe weiter recherchiert und nun auch dafür eine Lösung gefunden.
WeiterlesenIch habe inzwischen 35 Jahre Softwareentwicklung auf dem Buckel - viele davon für Geld...
WeiterlesenHier meine Highlights der DefCon 34 in Las Vegas
WeiterlesenManche nennen es Blog, manche Web-Seite - ich schreibe hier hin und wieder über meine Erlebnisse, Rückschläge und Erleuchtungen bei meinen Hobbies.
Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muss damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...
PS: Meine öffentlichen Codeberg-Repositories findet man hier.