Um eine größere Bandbreite an Einsatzszenarien mit dWb+ abzudecken, wurde der Plan gefasst, sogenannte Message Queues als Schnittstellen in dWb+ zu integrieren.
Dazu musste zunächst entschieden werden, ob der Zugriff auf die Queues direkt über ihre Namen
erfolgen sollte oder indirekt über JNDI-Lookups. Da dWb+ als Prototyping-Plattform
die schnelle Anpassung der Konfiguration beliebiger Softwaremodule erlaubt, habe ich mich hier
für die Ansprache über die Queue-Namen ohne Zuhilfenahme von JNDI entschieden.
Die mitgelieferten Module für die Interaktion mit Message-Queues sind sehr simpel gehalten: es existiert ein Modul
(Producer), das in der Lage ist,
Textmessages an eine Queue oder ein Topic zu senden. Außerdem existiert ein Modul (Consumer), das TextMessages wahlweise
aus Topics oder Queues empfangen kann. Der Producer erwartet als Input einen String und der Consumer wandelt den
Inhalt der empfangenen Messages jeweils in einen String um. Der Producer bietet eine GUI, über die Message-Properties
gesetzt werden können (aktuell nur Text-Properties). Der Consumer benutzt Message-Properties zur Filterung der Messages.
Es ist prinzipiell möglich, aus diesen Modulen weitere zu entwickeln. Allerdings bieten sie im Zusammenspiel
mit den standardmäßig mitgelieferten bereits mächtige Möglichkeiten: Es existieren unter
anderem Module für die Serialisierung beliebiger Java-Objekte nach XML und die Deserialisierung
solcher XML-Dokumente und deren Umwandlung nach XML. Damit ist man also bereits in der Lage,
komplexe Java-Instanzen per MQ zu versenden. Wenn man das weiterdenkt und auf beliebige XML-Fragmente
erweitert, sind die Grenzen des Möglichen weit hinter den Horizont des Denkbaren verschoben...
Für Spezialanwendungsfälle kann man natürlich wie schon gesagt von solchen General-Purpose-Modulen weitere ableiten.
20.12.2014
Dieser Artikel beschreibt die Integration von JAXB als neue Schnittstelle zur Enterprise Integration und setzt damit die Serie von Artikeln zu diesem Thema fort.
29.11.2014
Ich habe versucht, dWb+ mit einer weiteren Schnittstellentechnologie - Message Queues - zu vereinigen. Als Messaging Server für die Tests kam ActiveMQ zum Einsatz. Während die neuen Module in der Entwicklungsumgebung hervorragend funktionierten, versagten sie beim Produktiv-Einsatz.
Ticketsysteme sind lebende Wesen
29.03.2020
Hier zunächst wieder eine Triggerwarnung: Dieser Artikel wird meine Meinung abbilden. es kann sein, dass sie dem einen oder anderen nicht gefällt - das ist mir aber egal. Und wenn hier irgendwelche Schneeflocken mitlesen, dann sind die selber schuld.
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Ich berichtete hier bereits über Experimente mit dem Clifford-Attractor, allerdings war ich noch Experimente unter geringfügig geänderten Parametern schuldig...
WeiterlesenEs wurde wieder einmal Zeit für ein neues Feature in meinem Static Site Generator mittels dessen ich ja auch meine Heimatseite im Zwischennetz gestalte und verwalte...
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WeiterlesenManche nennen es Blog, manche Web-Seite - ich schreibe hier hin und wieder über meine Erlebnisse, Rückschläge und Erleuchtungen bei meinen Hobbies.
Wer daran teilhaben und eventuell sogar davon profitieren möchte, muss damit leben, daß ich hin und wieder kleine Ausflüge in Bereiche mache, die nichts mit IT, Administration oder Softwareentwicklung zu tun haben.
Ich wünsche allen Lesern viel Spaß und hin und wieder einen kleinen AHA!-Effekt...
PS: Meine öffentlichen Codeberg-Repositories findet man hier.